Piles of Shame

Es gibt in meinem Alltag immer wieder Situationen, in denen ich mich über mich selbst wundere. Als ich gestern wieder durch meine Liste an 101-Dingen gegangen bin, stieß ich auf ein seltsames Todo:

Eine Liste von 15 Spielen und 15 Filmen erstellen, die ich schon immer einmal spielen/sehen wollte.

An sich kein sehr ungewöhnliches Todo. Allerdings widerspricht dies ein meiner Einstellungen zu Medien, um genauer zu sein, meiner Einstellung zu Retro-Medien. Grade als berufstätiger Mensch merkt man, das Zeit das wichtigste Gut ist, das einem zur Verfügung steht. Und die Zeit, die man hat, muss man sich sinnvoll einteilen.
Nun bietet uns das Internet auf der anderen Seite unfassbar viele Möglichkeiten, sich zu unterhalten. Man kann auf Netflix Serien staffelweise verschlingen, man kann sich aktuelle Bücher und Hörbücher in Flatrates und Abos zu Genüge führen und man kriegt Videospiele in Angeboten quasi hinterher geschmissen. Und Podcasts, Youtube/Twitch-Videos und Blogs möchten auch gesehen und gehört werden. Mittlerweile werden einfach so viele gute Inhalte produziert, dass man gar keine Chance hat, alle zu konsumieren.
Umso erstaunlicher finde ich es, wenn Leute die Zeit dafür opfern, sich in Nostalgie zu baden: Hier ein altes Retro-Game aus der Jugend, da ein alter Film, den man damals schon 4 mal im Kino gesehen hat. Das passt mir nicht. Wir haben so viele tolle Inhalte, wozu dann noch einmal in die Vergangenheit zurück gehen, um genau das noch einmal zu spielen, was man bereits schon erlebt hat? Warum immer die alten Schinken ausgraben?

Und doch gibt es ein paar Spiele und Filme, die ich schon immer einmal nachholen wollte. Spiele, die ich zwar begonnen, aber aus verschiedensten Gründen zu dem Zeitpunkt nicht zu Ende gespielt habe. Filme, die immer wieder zitiert werden, und man sich jedes mal ärgert, weil man nicht mitreden kann. Und dem möchte ich heute nachkommen und meine erste Liste präsentieren.

15 Videospiele, die ich irgendwann einmal nachholen möchte:

1. Outcast
2. Grandia 2
3. Chrono Cross
4. Super Mario Sunshine
5. Zelda Oracle of Seasons
6. Secret of Mana
7. Final Fantasy 7
8. Final Fantasy 10
9. Dark Cloud 2
10. Pikmin
11. Rogue Squadron II
12. Conker’s Bad Fur Day
13. Mass Effect 3
14. Heavy Rain
15. Gone Home

15 Filme, die ich unbedingt schauen muss:

1. Ben Hur
2. Casablanca
3. Predator
4. L.A. Confidential – Guter Kriminalfilm im Film Noir. Teilweise aber auch sehr langatmig.
5. E.T. – Der Außerirdische
6. Unheimliche Begegnung der dritten Art – Überraschend guter und packender Sci-Fi Film. Funktioniert heute immer noch genauso wie früher.
7. Cube
8. Die Fliege
9. Einer flog über das Kuckucksnest
10. Die Ritter der Kokosnuß
11. Idiocracy
12. Mein Nachbar Totoro
13. Fargo
14. Akira
15. Metropolis
2. Citizen Kane
3. Die Sieben Samurai

UX in Registrierungs-Formularen

http://usabilitygeek.com/5-registration-form-usability-guidelines/

Toller Artikel von Jenna Erickson zu User Experience in Registrierungs-Formularen. Folgende Erkenntnisse ziehe ich aus diesem Artikel:

1. Reduziere die Eingabefelder auf ein Minimum.
Es reichen 2 bis 3 Felder für Name, Email und Passwort. In diesem Zusammenhang auch die Checkboxen für AGB etc. durch Text ersetzen (Sie bestätigen mit der Registrierung unsere AGBs etc.).

2. Formularfelder interaktiv/adaptiv gestalten.
Damit der Nutzer immer weiß, welche Daten er in welches Feld eintragen soll – auch während der Eingabe – sollte man Placeholder-Texte verwenden und, sobald der Nutzer Text in ein Feld eingibt, den Feldnamen (Email, Passwort) außerhalb des Feldes anzeigen.

3. Social Media Logins nutzen.
Neben/statt eigenem Account System mit Registrierung sollte man auf die gängigen Social Media Logins zurückgreifen. Meiner Meinung nach sollte immer versucht werden, Registrierungen komplett zu umgehen.

4. Farben für die Validierung der Eingaben benutzen.
Ist eine Email-Adresse bereits vergeben oder entspricht das Passwort nicht den Anforderungen, sollte dies dem Nutzer mit Farben und ggf. Icons erkenntlich gemacht werden. Die Ampelfarben Rot und Grün sind allgemein verständlich. Gelb eher unklar und aus diesem Grund eher ungeeignet.

5. Die Bestätigung kann warten.
Der Nutzer soll möglichst schnell das Produkt nutzen können. Folglich sollte der Nutzer direkt eingeloggt werden. Die Email-Adresse kann auch noch im Nachhinein bestätigt werden (Zeitfenster von x Tagen).